Panathinaikon-Stadion

Das Panathinaikon-Stadion in Athen wurde anlässlich der Olympischen Spiele 1896 errichtet, es wurde auf dem Fundament eines antiken Stadions erbaut. Bei Ausgrabungen in den Jahren 1869 und 1870 entdeckte ein deutscher Forscher das ursprüngliche Stadion aus der Antike, welches dann in den folgenden Jahren rekonstruiert wurde.

In dem neu gestalteten Stadion fanden dann 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt, weshalb ihm eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Die Olympischen Spiele der Antike wurden im Jahr 393 verboten, nachdem zunehmend heidnische Götter verehrt wurden. Das Stadion wurde in der Form eines Hufeisens geplant, der Innenraum hat eine Länge von 236 Metern, es fasst insgesamt rund 50.000 Zuschauer. Heute ist das Panathinaikon-Stadion vor allem eine Touristenattraktion, die nur noch selten für sportliche Zwecke genutzt wird. Während der Olympischen Spiele 2004 wurden hier die Wettkämpfe im Bogenschießen ausgetragen, es war auch das Ziel der Marathonläufe. Ansonsten werden im Stadion vor allem erfolgreiche griechische Athleten nach großen sportlichen Ereignissen empfangen. Auch die griechische Fußball-Nationalmannschaft wurde nach ihrem unerwarteten Sieg 2004 bei der Europameisterschaft hier gefeiert.

Das Stadion im Zentrum von Athen wurde komplett aus weißem Marmor gebaut, was einmalig auf der Welt ist. Das Panathinaikon-Stadion kann von Dienstag bis Sonntag jeweils von 8 bis 14.30 Uhr besichtigt werden und ist sicher einen Besuch wert. Es ist vor allem für Sportinteressierte sehr interessant, denn schließlich ist es ein Teil der Olympischen Geschichte. Das Panathinaikon-Stadion ist bei den Einheimischen auch als Kallimarmaro bekannt.