Hafen Piräus

Der Athener Hafen Piräus ist der drittgrößte Hafen im Mittelmeerraum und befindet sich rund acht Kilometer außerhalb der griechischen Hauptstadt. Von Piräus aus fahren die Fähren zu den zahlreichen griechischen Inseln. Die riesige Hafenanlage ist in drei Häfen unterteilt, den Haupthafen Kantharos, Mikrolimano und Zea Marina. Früher gab es auf dem Hafengelände große Fischmarkthallen, heute gibt es nur noch kleinere Märkte, in welchen Fisch, Gemüse und Fleisch verkauft werden. Im Hafen Mikrolimano ziehen vor allem die viele Fischrestaurants die Besucher an.

Der Hafen Zea Marina ist ein Yachthafen, wo man große und kleine Boote und Schiffe in allen Preiskategorien bewundern kann. Vom Hafen aus kann man auch eine Schiffsrundfahrt machen, um sich die antiken Stätten vom Meer aus anzusehen. Auch Piräus selbst ist als Ausflugsziel nicht zu missachten, denn es gibt hier viele nette Läden, in denen man wesentlich günstiger einkaufen kann, als in Athen. Vom Mounichia-Hügel aus hat man eine wundervolle Aussicht über die Bucht von Piräus und die umliegende Landschaft. Auch der antike Hafen von Piräus gehörte zu Athen, denn Piräus war durch eine Stadtmauer mit der griechischen Hauptstadt verbunden. Heute kann man noch Reste dieser Mauer in Piräus sehen. Natürlich gibt es in Piräus auch ein Marinemuseum, in dem man sich über die Geschichte der Seefahrt und den antiken Hafen der Stadt Athen informieren kann.

Viele Touristen übernachten auch im Hafen, um am nächsten Tag zu einer Insel überzusetzen. Es ist etwas ganz besonderes, wenn man miterleben kann, wie der Hafen am Morgen zum Leben erwacht. Aus dem ehemals antiken Hafen ist eine moderne Hafenanlage geworden, und zudem eine Verbindung zu den vielen kleinen und großen Inseln Griechenlands.